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Seekarte GPS Benutzung
 
Seekarte, GPS etc.

Wie bereite ich mich nun auf meinen Urlaubsort vor.

Zu einigen Anlagen werden Seekartenausschnitte mitgeliefert. Diese Ausschnitte sind sehr

hilfreich, Ort unserer Begierde ist eingezeichnet und die Karte gibt uns Auskunft über die Dinge, die uns dort erwarten werden.

Für weitere Ausfahrten wird man sich eine Übersichtskarte zulegen müssen. In der Seekarte sind nicht

nur Inseln und Wassertiefen eingezeichnet, auch Leuchtfeuer, Untiefen und die Bodenbeschaffenheit sind verzeichnet.

Als Beispiel dient uns ein kleiner Ausschnitt aus der Gegend um Vikna.

   

Wir sehen die Insel Klumpflesa mit einem Leuchtfeuer, Storflakket ist eine Untiefe mit einem Pfahl gekennzeichnet. Die Stellen, die ein + aufweisen sind bei Ebbe sichtbar und bei Flut mit Wasser bedeckt. Bei geeignetem Wind lasse ich mich nun von der Spitze Klumpflesas in Richtung 200 Metermarke treiben. Dort ist eine Rinne, 216 und 218 Meter. der Untergrund besteht aus M= mudd (Schlamm).

Bei 70 Metern gab es schöne Leng und Lumb und bei 200 Meter saßen die Rotbarsche.

Bodenbeschaffenheitsangaben in Seekarten, Windumrechnungstabellen und weitere Tabellen

zeigen wir Ihnen hier  >>Tabellen

Wenn Sie eine Übersichtskarte von Ihrem Urlaubsgebiet benötigen werden wir Ihnen

selbstverständlich behilflich sein.

mit diesen wenigen Dingen können Sie schon einmal grob den gewählten Urlaubsort erkunden.

Um nun auch zu den guten Stellen aus der Karte zu gelangen benötigt man ein Echolot.

Anhand von Landmarken und der Seekarte können Sie nun Ihren Standort bestimmen und das Echolot gibt die Tiefe an. Wenn das Gerät eine Fischanzeige besitzt werden Sie bald feststellen, dass an jeder Kante Fisch zu finden ist. Sie fangen nur leider keinen. Achten Sie nur auf Schwärme, der Rest bringt nichts.

   

Fahren Sie nun weiter aufs offene Meer hinaus ist ein GPS Empfänger ganz angebracht.

Es führt Sie auf den Punkt genau an die Stelle an der Onkel Hotte im letzten Jahr 147 Dorsche, keiner unter 10 Pfund, gefangen hat. Ganz heimlich hat er diesen GPS Punkt preisgegeben.

Also hin, Pilker runter......Stunde später......nichts??? Nun ja, Onkel Hotte war im April an dieser

Stelle und Sie sind im August hier. Vertrauen Sie Ihrem eigenen Instinkt und lassen sich vor Ort

beraten. Ein GPS ist nicht unbedingt nötig, wenn man jedoch in einer Gegend ohne großartige

Orientierungspunkte unterwegs ist kann dieses Gerät doch sehr hilfreich sein.

   

Wenn man dann jedes Jahr in einer anderen Gegend unterwegs ist wird Echolot mit Plotter

eingesetzt. Kostet aber etwas, so nen halben Urlaub, aber genial.

   

Ein kleiner Kompass sollte jedoch nicht fehlen. Fahren Sie aufs Meer, peilen Sie die Hafeneinfahrt an und schreiben sich den Wert auf. Wenn nun Nebel oder Regen die Sicht beeinträchtigt fahren Sie nach diesem Wert zu Ihrem Heimathafen.

   

Nachdem wir Sie nun über Karten, Tabellen und elektronische Geräte informiert haben kann es nun endlich mit de Angelei losgehen. Aber es fehlt noch ein wichtiger Punkt.

Gezeitentabelle:

Die besten Aussichten auf den großen Fang haben Sie jeweils ca. eine Stunde vor und bis ca. eine Stunde nach Tidenhöchststand. Das bedeutet nicht, dass in der anderen Zeit nichts an den Haken geht, jedoch ist in dieser Zeit die Fangquote am höchsten. Diese Daten können aus Gezeitentabellen abgelesen werden.

>>Gezeitentabellen

Nun noch ein Wort zum Wetter:

Informieren Sie sich über den aktuellen Wetterbericht. Das Wetter kann sehr schnell

umschlagen und ein genauer Bericht über die Wetterverhältnisse kann auf keinen fall schaden.

 

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